Vom 13.04.2025 bis zum 17.04.2025 haben Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klasse eine Projektwoche durchgeführt und sich mit vielen verschiedenen Kunstthemen beschäftigt, eins davon war die Aquarellmalerei.
Dabei ging es nicht nur ums Malen, sondern auch darum, die eigene Stadt und ihre Umgebung mit neuen Augen zu sehen. Die Woche war kreativ und voller spannender Eindrücke.
Der Montag begann mit einem Ausflug zum Schlossgut Altlandsberg. Bei angenehmem Wetter machte sich die Gruppe auf den Weg, um das historische Gebäude genauer zu betrachten. Vor Ort suchten sich die Schülerinnen und Schüler einen schönen Blickwinkel und fertigten mit Bleistift erste Skizzen an. Viele hatten dabei zum ersten Mal bewusst auf Details wie Fenster, Dächer und Formen geachtet. Ziel war es, das Gebäude möglichst genau zu zeichnen und dabei ein Gefühl für Proportionen und Perspektive zu entwickeln.
Am Dienstag ging es weiter mit dem Thema Wasser, weil dieses bei der Aquarellmalerei besonders wichtig ist. Die Schülerinnen und Schüler lernten verschiedene Techniken kennen, bei denen Wasser und Farbe auf besondere Weise miteinander reagieren. Es wurde experimentiert – mit nassen und trockenen Pinseln, mit Farbübergängen und mit dem Mischen verschiedener Töne. Viele stellten fest, dass man beim Aquarellieren nicht alles kontrollieren kann – manchmal fließt die Farbe anders, als man erwartet.
Am Mittwoch stand ein weiteres bekanntes Bauwerk Altlandsbergs im Mittelpunkt: der Storchenturm. Zuerst wurde eine Skizze angefertigt, wie schon am Montag. Anschließend entstand ein großes Aquarellbild, an dem mehrere Schülerinnen und Schüler gemeinsam arbeiteten. Der Storchenturm wurde kreativ in Szene gesetzt, zum Beispiel mit einem bunten Himmel.
Der Donnerstag war der Kunstgeschichte gewidmet. Die Klasse beschäftigte sich mit Bildern aus der Barockzeit. Diese alten Kunstwerke zeigen oft Menschen in prachtvoller Kleidung, starke Hell-Dunkel-Kontraste und ausgefeilte Kompositionen. Die Schülerinnen und Schüler suchten sich barocke Motive aus und setzten sie dann mit Aquarellfarben um. Dabei entstanden sowohl Nachbildungen als auch eigene kreative Werke, die sich an der Barockmalerei orientierten.
Am Freitag, dem letzten Tag der Projektwoche, war noch einmal freie Arbeitszeit. Einige Schülerinnen und Schüler wollten ihre Werke vom Vortag fertigstellen, andere entschieden sich dafür, noch einmal ganz von vorn zu beginnen – mit neuen Ideen oder verbesserten Techniken. Am Ende der Woche konnten viele stolz auf ihre Ergebnisse sein. Die Bilder zeigten nicht nur das Gelernte, sondern auch viel Persönlichkeit und Kreativität. Die Projektwoche zur Aquarellmalerei war für die Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse eine besondere Erfahrung: Sie haben nicht nur neue Techniken kennengelernt, sondern auch gelernt, genauer hinzusehen und Geduld zu haben.
Ein weiterer spannender Workshop der Projektwoche war der Kurs „Abstrakte Kunst“.
Dabei entwickelten die Schülerinnen und Schüler vielfältige Motive – darunter Himmelsdarstellungen, Handabdrücke und Ölgemälde. Besonders beeindruckend wirkten jene Werke, in denen die Teilnehmenden Zeichentrickfiguren in alte Ölgemälde integrierten – so gekonnt, dass die Figuren wie selbstverständlich zum Bild gehörten.
Im Workshop „Alles mit Acryl“ zeigten die entstandenen Bilder den intensiven Einsatz der Spachteltechnik. Franka Höhne war am Donnerstag dabei und unterstützte die Schülerinnen und Schüler beim kreativen Arbeiten mit den verschiedensten Farben. Dabei entstanden ausdrucksstarke Strukturen und farbenfrohe Kompositionen.
In anderen Arbeiten experimentierten die Teilnehmenden mit durchlöcherten Leinwänden und wild vermischten Acrylfarben. Diese Kombinationen führten zu spannungsgeladenen Werken voller Bewegung und Ausdruck.
Für ihre Kunstprojekte verwendeten sie eine Vielzahl an Materialien: Spachtelmasse, Pinsel, Schwämme, Acryl- und Airbrushfarben sowie Bambusstäbe – alles Werkzeuge, die ihre kreative Arbeit bereicherten und unterstützten.
Auch die Künstlerin Manuela Leo brachte frischen Wind in alte Ölgemälde, indem sie mit Acrylfarbe witzige Comicfiguren hineingemalt und so humorvolle, moderne Akzente gesetzt hat.
Ein anderer Teil der Projektwoche verwandelte gewöhnliche Stühle in individuelle Kunstwerke. Ohne Schablonen wurden auf Papier erste Skizzen entwickelt, die später mit Farben, Klebeband und kreativen Mustern auf die Stühle übertragen wurden.
Einige Stühle beeindruckten durch kräftige Farben, andere fielen durch dezente Designs auf, die durch Klebetechniken und kreative Bearbeitung hervorgehoben wurden. Die Umsetzung der Ideen erforderte Geduld und handwerkliches Geschick – für manche reichte die Woche kaum aus.
Zum Abschluss wurden die fertigen Werke präsentiert. Das Projekt zeigte eindrucksvoll, wie alltägliche Sitzmöbel durch künstlerischen Ausdruck zu ästhetischen Objekten werden können.
Fotos während der Projektwoche:











Entstandene Werke:
















